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Gedichte, Verse über Schnarchen - Schlafen werden hier gesammelt.
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Die wirkliche Kunst liegt darin,
mit sich selbst einschlafen zu können.
© Oliver Buss
Quelle : »Aphrodisiaka«, Lyrik und Aphorismen


Wenn es neben dir schnarcht, verzage nicht. Das geht vorbei.
© Marion Gitzel, (*1947), Schriftstellerin

Schlaf: Ein guter Tag fängt mit einer guten Nacht an.
© Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck, (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker
Quelle : »Medizinische Aphorismen«

Wer die Leute aus dem Schlaf weckt,
darf nicht mit Beifall rechnen.
© Kurt Haberstich, (*1948), Schweizer Buchautor und Aphoristiker

Niemand schläft ruhiger als der Schutzengel des Teufels.
© Gregor Brand, (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger
Quelle : »Meschalim« Zweitausend Aphorismen, Gregor Brand Verlag © 2007

Der Schlaf eines Gerechten wird sicherlich immer erholsamer sein als der Schlaf eines Gelinkten.
© Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Im Schlaf tankt das Hirn.
Adolf Reitz, (1884 - 1964), deutscher Essayist
Quelle : »Schnappschüsse«, 1947


GEDICHTE
www.schnarchi.de

ext_com  Autor: Klaus Reibrich

Wer schnarcht denn hier zur späten Stund.
Wo kommen die Töne her, aus wessen Mund ?
Es rasselt, keucht und pfeift im Zimmer,
die Töne werden schlimm und schlimmer.
Es klingt fast so, als wär's ein Bär
und plötzlich hört man gar nichts mehr.

Es ist ein Apnoiker, da wird's einem bange,
man glaubt, der macht's wohl nicht mehr lange.
Doch zwischendurch ein püthetipühh..,
holt er frisch Luft, mit etwas Müh.
Dann sägt und schnarcht er wieder weiter,
doch irgendwann wird man gescheiter.

Schickt ihn zum Doktor für die Lunge,
der sieht ihn an und spricht "Mein Junge,
das sieht mir aus wie Schlafapnoe,
wir messen das mal poe a poe.
Ab mit Dir ins Schlaflabor,
dort haust du Dich zwei Nächt auf's Ohr.
Kommst heim und machst dann Therapie,
nCPAP oder biLEVEL, sonst biste bald hie."

Als er dann schläft mit Maske und Schlauch,
pumpt ihn das Gerät des Nachts etwas auf.
Die Luft entweicht auf natürliche Art,
doch dieses Schnarchen klingt weicher und zart.
Jetzt schläft er wieder Runde um Runde,
und Friede herrscht endlich, im Familienbunde.


ext_com  Autor: Klaus Reibrich

Ein Schnarcher ja der hat es schwer,
denn wenn er schnarcht, hört er nichts mehr.

Bekommt offt unsanft einen Knuff
und reagiert mit einem "UFF".

Wirft sich herum, was gar nicht heiter
und schnarcht ganz munter wieder weiter.

Potz-Blitz, hört das denn gar nicht auf
und schon bekommt er sanft eins drauf.

Ein kurzes Pffttt...., ein kleines Knurren,
das Schnarchen klingt jetzt wie ein Schnurren.

Doch dauert dieses nicht sehr lange,
sägt er schon wieder an ner Stange.

Der Ton wird lauter und nimmt zu,
nimmt allen Anderen die Ruh.

Hilft hier vielleicht ne kleine List?
man freut sich schon, wie das wohl ist.

Her mit der alten Wäscheklammer,
die Nase zwick mer jetzt zusammer.

Ein trocknes "AU", die Hand fährt aus der Decke,
die Klammer saust schon um die Ecke.

Hmm..., war wohl nichts, hat gar nicht funktioniert,
das Schnarchen geht weiter, gänzlich ungeniert.

Chrrr, chrrr, chrrr.., klingt es aus dem Kissen,
wenn's nicht so wäre, man würd's nicht missen.

Alle Tricks sind für die Katz,
hier hilft nur wircklich OHROPAX.


ext_com  Autor: Klaus Reibrich

Ich sitze wach in meinem Bett,
ertrag die Töne nebenan.
Ab und zu klingt´s im Duett,
hier schnarcht doch jemand, Mann o Mann.

Hört denn das gar nicht wieder auf,
lausch weiter diesen Tönen
das Pfrrt.., pfr.., pfr.., pfut, pfut..
wird meine Ohren nicht verwöhnen.

Am liebsten würd ich nehmen gleich,
nen nassen kalten Lappen
und diesem schnarchig Ungetüm,
mal richtig eine flappen.

Ich halt die Nase zu,
jedoch in Nu
bläst er, wohl unter größter Qual,
laut und feucht so wie ein Wal.

Crrrt.. püt-pühhh geht es gleich weiter,
und er erklimmt die Schnarchtonleiter.
Weiter sitze ich im Bett,
ach, wenn ich Ohrenstöpsel hätt.

Dann hätt die arme Seele ruh,
einschlafen könnt ich dann im Nu.
Derweilen sitz ich weiter hier
und denk mir Freund,daß rat ich Dir,
hört Dein Schnarchen nicht bald auf,
ziehest Du oder ich hier aus.

Crrrt.., chrr. chhr.., so klingt es munter rüber,
Dir brat ich nachts mal eine über.
Solche Gedanken kommen dann,
wenn man des Nachts nicht schlafen kann.

Am Morgen wacht er wieder auf,
ich nebenan bin gnervt und gschlaucht.
Drum er jetzt schläft im Nebenzimmer,
da stört er nimmer.
Nur noch zur Lieb, da lasse ich ihn rein,
denn da läßt er das Schnarchen sein.


 ext_com Autor: Klaus Reibrich

Am Morgen steh ich auf ganz schlapp,
weil Nachts ich nicht geschlafen hab.
Ein Schnarcher liegt halt neben mir,
was ich da mitmach sag ich Dir.

Die ganze Nacht sägt dieser Mann,
alles klein wie er nur kann.
Das geht nun so, hör mir gut zu,
Chrr..,Chro.., Chrri..,Chro.., Chrri.., Chro.. chruuuu....

Wie solls der arme Mensch verkraften
kein Schlaf, da heißt es bitter schmachten.
Laut dreh ich offt des Radios Ton,
und rufe dann per Telefon,
alle meine Freunde an,
weil ich Nachts nicht schlafen kann.

Ach gäb es doch ne Schnarcherline, ***
wodurch ich Trost fänd, das wär fein.
Die ganze Nacht und immer zu,
dieses Chrrr.., Chrrr... Pütpüt Pfrrt.. puhhhh.

Kein Mensch kann wissen wie das ist,
wenn er nicht hört, wie's schnarchen ist.
Was unsereinst muß machen mit,
Chrr... Chrrrr... Chummm, und Pitedipit.

Steht dann auch noch das Fenster offen,
bleiben Leute stehn betroffen.
Lauschen diesen seltsam Tönen,
lachen drüber, ICH tu stöhnen.

Weil ich bestimmt nicht lachen kann,
hör ich dieses Schnarchen an.
Bin ne geplagte Frau, ne platte,
drum nehme ich fürs Ohr jetzt Watte.
Endlich komm ich zur Ruh,
gleich ziehts mir die Augen zu.


 ext_com Autor: Klaus Reibrich

Ein Truckerfahrer fährt dahin,
hat nichts als Trucker fahr'n im Sinn.
Sieht vor sich nur die Autobahn,
schläft ein, nur kurz, es ist ein Wahn.

Schon rollt sein Truck mal hin mal her,
der Truckerfahrer merkt nichts mehr.
Sekundenlang ist er im Schlaf,
drum nennt man dies Sekundenschlaf.

Kurz schreckt er auf, es gab Alarm
bevor er von der Strecke kam.
Noch gut gegangen denkt er sich,
der Schreck stand ihm noch im Gesicht.

Den nächsten Parkplatz fährt er an,
wo man sich gut vertreten kann. Potzdaus,
denkt er sich dann,
der Tag, der fängt schon ganz gut an.

Wovon bin ich so müde,
starr vor mich hin stupide.
Steigt wieder auf den Karren,
um endlich weiter müd zu fahren.

Tags drauf besucht er flugs nen Doktor,
der mißt erstmal den Puls, dann stoppt er.
Sieht den Truckerfahrer an,
Du hast Schlafapnoe, mein guter Mann.

Schlafapnoe ? was ist denn das,
der Truckerfahrer wird ganz blaß.
Der Arzt klärt ihn darüber auf,
dem Trucker geht ein Lichtlein auf.

Ja mei, sagt er, daß habe ich schon lange
der Doktor spricht, sei nur nicht bange.
Ich schreib Dich vorerst einmal krank,
mußt nicht mehr fahren, Gott sei Dank.

Erst mit der nCPAP-Therapie
darfst wieder fahren überall hie.
Ab mit Dir ins Schlaflabor,
da hauste Dich zwei Nächt aufs Ohr.

Dort findet man den richtigen Druck,
stellt fest auch wenn Dein Beinchen zuckt.
Nun kann der Trucker wieder fahr'n,
ausgeschlafen und ohne Gefahr
seine Route entlang der Autobahn.


 ext_com Autor: Manfred
Woran erkennen Sie, dass Sie übermüdet sind?

Ihre Augen müssen Streichhölzer gestützt werden.
Sie schlürfen herum als wären Sie besoffen.
Sie verbringen die meiste Zeit unter dem Tisch.
Sie kriechen in´s Büro, während die Kollegen denken, es wäre eine sexuelle Abart.Sie sind so müde, dass Sie sogar Ihrem Chef geduldig zuhören.
Ihre Kollegen sehen ständig Ihre Essensreste beim Gähnen.
Sie haben Halluzinationen und verwechseln Merkel mit Feldbusch.
Selbst die wildesten Sex-Seiten machen Sie nicht mehr an.
Sie pissen sich in die Hosen durch den übermäßigen Kaffeegenuß.
Sie gucken drein wie Joschka Fischer.

Schönen Tag!
Manfred


 ext_com Autor: Klaus Reibrich

Der Tag vergeht, die Nacht bricht herein.
Alle geh'n schlafen, zusammen oder allein.

Einsam im Bette, schläft sich's nicht gut,
nur weil ER so furchtbar schnarchen tut.

Laut klingt's, wie durch ein Mikrofon
durch Wände und Türen,
SEIN ungeheurer Schnarcherton.

Gar lustig ist es anzuhören, fast könnt man lachen.
Würde man nicht ständig erwachen.

Die Töne rauf, die Töne runter,
hält ER das Haus und alle MÜDEN munter.

„Ach herrje, hier hilft doch nichts“,
seufzt die Frau, bevor sie spricht.

„Mann, wach auf, es ist nicht fein,
lass endlich dieses Schnarchen sein“.

Kurz hebt ER sein Augenlid,
murmelt was vom Wiegenlied.

Und ist wieder flugs entschlummert,
wobei's aus dem Halse schon wieder wummert.

„Was tu ich bloß, herrje und Ach,
irgendwann lieg ich noch flach“.

Denkt sich die Frau und nimmt sogleich,
jetzt sehr erzürnt und etwas bleich,

nen Eimer, stülpt ihn überm Kopf,
„Du Superschnarcher, armer Tropf“.

SIE trommelt mit den Fingern drauf,
worauf IHM gehen die Augen auf.

„Wo bin ich, warum ist's so dunkel“,
klingt es hohl wie ein Gemunkel,

unterm Rand gequält hervor,
„Oh wehe mir, ich armer Tor“.

Befreit sich schnell mit etwas Wut,
bevor er noch ersticken tut.

Dreht sich um im Mondenschein,
schläft schnell beseelt gleich wieder ein.

„Ein wenig Ruhe, Gott sei Dank“, denkt sich die Frau,
macht sich ganz schlank.

Schleicht aus dem Zimmer, sich zu fassen,
den Eimer mit Wasser voll zulassen.

Schon tönt es wieder aus den Federn,
SEIN Schnarchen,
SIE ist noch am zedern.

Kippt über IHN oh welch ein Graus,
des Eimers Wasser ganz heraus.

Blubb, blubb, ganz wild, so fuchtelt ER,
SIE läuft davon,
ER hinterher.

„Schuld ist Dein Schnarchen“ ruft SIE zurück.
„Das macht doch alle Leut verrückt“.

Schließt sich noch schnell am Lokus ein,
ER steht draußen, kann nicht hinein.

Und so geht ER ernorm verdrossen,
über und über mit Wasser begossen,

noch benommen von der Reizung,
zum schlafen aufs Sofa neben der Heizung.

Und die Erkenntnis aus allen Dingen,
erholsamer Schlaf kann nur gelingen,

wenn KEINER schnarcht, ist NIEMAND verbittert,
Ruhe herrscht, weil das Haus nicht erzittert.


 ext_com Autor: Klaus Reibrich

Es ist schon spät, wo man gedenkt zu schlafen.
Ein Jeder legt sich in das Bett, der Schäfer zu den Schafen.

Langsam geh'n die Lichter aus, Stille kehret ein.
Doch irgendwas so aus der Ferne, klingt schauerlich, nicht fein.

Crrrcht tit tit kommt's aus dem Moor,
hallt es herüber, schallt's hervor.

Crrrcht tit tit, schon wieder, höre doch, ein ungeheuer lauter Ton.
Wer kann bei diesen Tönen, entschlummern oder schlafen schon.

Die Bauersfrau, die lauschet wohl, daß Ohr so aus dem Fenster.
Crrrcht tit tit und denkt gleich an Gespenster.

Mal leis, mal laut, mal rhythmisch oder unterbrochen
kommt dieses Crrrcht tit tit ans Ohr gekrochen.

„Oh Mann, steh auf“ so spricht die Frau,
„sieh nach was ist's, geh raus und schau“.

Ein wenig bange und nicht gerne, ganz jämmerlich so anzuschaun.
Schnappt er sich endlich die Laterne, um nach dem Rechten auszuschaun

Schleicht um die Ecke, sehr gebückt, entgegen dem Crrrcht tit tit tit.
Gefüllt war längst schon seine Hose,
was drinnen war, lag etwas lose,
das Licht ihm aus der Hand fast glitt.

„Du großer Geist, der Du dort bist“, spricht er zu sich alsdann,
mit mulmigem Empfinden. „Verschone mich, nimm Andre dran“

Als er erreicht die schaudrig Stelle,
erkennt den braven Schäfersmann.
Begreift er plötzlich, wird ganz helle,
daß es der Schäfer nur sein kann,
der lauthals schnarcht in der Natur,
ganz erbärmlich seine Tour.

Jetzt erwacht der Schafeshüter,
dreht sich um und streckt die Glieder.
Begibt sich wankend und schlaftrunken,
nicht wissend, was um ihn herum,
in seinen Wagen ganz versunken,
fällt in den Schlaf, fällt einfach um.

Der Bauer macht die Türe zu
kein Chrrrt tit tit mehr,
Friede...... Ruh.


 ext_com Autor: Klaus Reibrich

Irgendwie und irgendwann,
fängt jemand mal zum schnarchen an.

Ob groß, ob klein, ob jung, ob alt,
daß Schnarchen macht vor niemand halt.

Es geht oft stundenlang so zu,
der Mund geht auf, der Mund geht zu.

Heraus kommt knatternd, pfeifend, flötend,
ein Ton der andrer Nerven tötet.

Es schallt und hallt durchs ganze Haus,
Geht's lange, hält das keiner aus.

Ich klopf und hämmer an die Wand,
stoß an die Decke, mit dem Besen in der Hand.

Jedoch das Schnarchen, daß geht weiter.
Es anzuhören ist nicht heiter.

Ich zieh die Decke übern Kopf, das Kissen noch dazu,
das Schnarchen hör ich etwas leiser, doch schwitzen tu ich jetzt im Nu.

Was mach ich nur, oh weh und ach.
Dies Schnarchen hält mich ständig wach.

Da, endlich hört es etwas auf,
bestimmt schläft er jetzt auf dem Bauch.

Schnell rumgedreht und eingeschlafen.
Hoffentlich tu ich nicht schnarchen.

Dann schnarchen wir halt um die Wett
und andre sitzen dann im Bett.


 ext_com Autor: Dr. Fritz Heuer

Liebe Angehörige, helft uns Schnarchern

L iebe Angehörige, wir Schnarcher brauchen meist Therapie,
doch ohne eure Hilfe schaffen wir das nie.

Wir Schnarcher sind meist besonders sensibel,
aber bei anderen sind wir ganz penibel.

Liebe Angehörige nehmt es uns nicht so übel,
auch wenn Ihr nachts nicht schlaft vor Grübel.

Wenn uns nachts wird die Luft ganz knapp,
dann sind wir tagsüber total schlapp.

Liebe Angehörige, Ihr sagt uns: „Du bist krank“,
doch dann redet Ihr wie mit einem Schrank.

Denn wir fühlen uns ganz gesund:
„Du siehst doch, ich bin dick und rund.“

Liebe Angehörige, wenn Ihr uns liebt,
dann Ihr uns schnell zum Arzt hin schiebt.

Und Ihr sagt dann zum Doktor: Oh welch ein Graus,
das Schnarchen läßt erzittern das ganze Haus.

Das Schnarchen wird dann geprüft im Schlaflabor,
denn dort hauen wir uns zur Prüfung aufs Ohr.

Meist folgt dann die Beatmungstherapie
und wir werden wieder munter wie noch nie.

Ein dankbarer und gut therapierter Schnarcher
Dr. Fritz Heuer Schlafapnoe e.V.


 ext_com Autor: Günter Recktenwald

SCHLAFLABOR

Kommst Du in ein Schlaflabor, nimm Dir nächtelang nichts vor,
Kabel fest ans Bett Dich binden, sollen Schlafprobleme finden.

In dem Überwachungsraum, registriert man jeden Traum.
Du denkst,Du hast genug geschlafen, EEGs Dich Lügen strafen.

Body-,Bein und Mikrowerte führen langsam auf die Fährte.
Atemstillstand hundert Mal, so wird jede Nacht zur Qual.

Morgens kommt dann der Beweis, per Datenblatt und schwarz auf weiß:
obstruktive Schlafapnoe, konstruktiver Schlaf ade,

Doch schon in der zweiten Nacht wird die Maske angebracht.
Überdruck die Luft lässt fließen, Atemwege nicht verschließen.

Du erreichst die Tiefschlafphase, reichlich Luft durchströmt die Nase.
Sauerstoff ist immer da, und kein Schnarchen,wunderbar

Du verlässt das Schlaflabor, nichts ist mehr so,wie zuvor,
Jetzt beginnt der Karneval, jede Nacht ist Maskenball

Günter der jetzt jeden Tag Maskenball hat.


 ext_com Autor: Klaus Reibrich

So mancher Mensch ist ganz verschossen,
in seine eignen Sommersprossen.
Sieht in den Spiegel, denkt nanu
wer ist denn das, bist's wirklich du?

Wie seh ich nur zerknittert aus,
nicht ausgeschlafen, sehr zerzaust
und müde bin ich wie ein Hund,
nach sehr viel Schlaf um die 10 Stund.

Am Frühstückstisch sitz ich nun da,
im Kopf zwitschert ne Vogelschar,
als hätt ich Nächte lang gefeiert,
so ward ich zu dem Tisch geeiert.

Was ist das bloß, ich weiß es nicht,
die Sorgen steh'n mir im Gesicht.
Kein Antrieb, schlapp, total zerschlissen,
du musst was tun, sagt mein Gewissen.

Ich zieh mich an, geh hin zum Mediziner,
begrüß ihn artig, mach nen Diener,
erzähl dem gutem Doktor dann,
von mir, dem immer müden Mann.

Ganz gründlich untersucht er dann,
woran's bei mir wohl liegen kann.
Dann endlich hat er's und ganz lose
stellt er die einz'ge Diagnose.

Ich stemm mich etwas in die Höh,
die Krankheit nennt sich Schlafapnoe,
so sagt er's mir ganz lapidar,
ich selbst nimms nicht ganz richtig wahr.

Er klärt mich lang darüber auf,
daß ich des Nachts sehr oft nicht schnauf
und deshalb nicht mehr richtig schlafe,
da hilft auch nicht das zähl'n von Schafe.

Nur noch die Maske würd mir helfen,
zeigt mir ein Bildchen von derselben,
ich seh mir's an, bekomm nen Schreck,
da ist ja meine Nase weg ?

Mein schönes Antlitz halb verschwunden
und dieser Schlauch, hängt schwer nach unten,
ist angeschlossen am Gerät,
was mich dann sehr mit Luft auflädt.

Im Schlaflabor hat man ruck zuck,
schnell gefunden meinen Druck,
mit dem ich jetzt des Nachts auf ewig,
maskenmäßig schlafe selig.

Morgens sitz ich nun am Tisch,
ausgeruht und super frisch,
kein müdes Gähnen, nichts erzittert
und kein Gesicht, daß arg zerknittert.


ext_com  Autor: Günter

Kommst Du in ein Schlaflabor, nimm Dir nächtelang nichts vor,
Kabel fest ans Bett Dich binden, sollen Schlafprobleme finden.

In dem Überwachungsraum, registriert man jeden Traum.
Du denkst,Du hast genug geschlafen, EEGs Dich Lügen strafen.

Body-,Bein und Mikrowerte führen langsam auf die Fährte.
Atemstillstand hundert Mal, so wird jede Nacht zur Qual.

Morgens kommt dann der Beweis, per Datenblatt und schwarz auf weiß:
obstruktive Schlafapnoe, konstruktiver Schlaf ade,

Doch schon in der zweiten Nacht wird die Maske angebracht.
Überdruck die Luft lässt fließen, Atemwege nicht verschließen.

Du erreichst die Tiefschlafphase, reichlich Luft durchströmt die Nase.
Sauerstoff ist immer da, und kein Schnarchen,wunderbar

Du verlässt das Schlaflabor, nichts ist mehr so,wie zuvor,
Jetzt beginnt der Karneval, jede Nacht ist Maskenball

Günter der jetzt jeden Tag Maskenball hat


ext_com  Autor: Klaus Reibrich

Schnarcherlied passend zur Melodie: summ, summ, summ, Bienchen summ herum.

summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.
Ei wer schnarcht denn da nie wieder
und hat nie mehr schwere Lider.
summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.

summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.
Kann wieder schaffen, wieder lachen
und die größten Späße machen.
summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.

summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm
Bin nun auf bis abend's spät
dank neuer Lebensqualität.
summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm

summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm
Die Apnoeen sind vergessen,
bin auf's Gerätchen ganz versessen.
summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.

summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.
Gibst mir Kraft und wieder Freude,
lass mich schlafen sehr gut heute.
summ, summ, summ
nCPAP-Gerätchen brumm.


ext_com  Autor: ???

Was ist ein Schnarchratz?

Es ist kein Tier – ein netter Mensch -
der schnarcht und ratzt, wenn er so pennt.
Und er vergisst so manches Mal
zu schnaufen, das ist ganz fatal!

Ein Schnarchratz ist ein armer Wicht,
er schläft ohne seine Maske nicht.

Von Weihnacht bis zum Osterhas'
hat er sie nächtens auf der Nas'.
Von Osterhas' bis Weihnachtszeit
drückt sie dem Ratz die Nase breit.

Doch macht der Ratz ein Maskenpäuschen
ist er tagsüber aus dem Häuschen.
Es schnarcht und ratzt der arme Wicht,
bekommt er seine Maske nicht.

Schnarchratze leben überall
auf unserm großen Erdenball.
Sie ratzen auch bei Sonnenschein
und schlafen bei der Arbeit ein.

Und schnarchen wie ein ganzer Chor
der Frau, dem Hund und Kindern vor.

Triffst eine Ratze du mal an,
egal ob Frau, Kind oder Mann,
hilf ihr mit einer Maske weiter,
der armer Wicht wird wieder heiter!!

Stellt die Müdigkeit sich ein,
Schnarchratz , lass das Fahren sein.

Sei zum Päuschen gleich bereit,
schlaf ein wenig, nimm dir Zeit.

Ob im Auto oder mit dem Rad,
ein Unfall ist furchtbar, gar nicht zart.

Die Frau und deine Kinderlein,
sie werden furchtbar traurig sein.

Sein Schnarchen kann er selbst nicht hören,
doch wird er Mensch und Tiere stören.
Erst schnarcht er laut, dann ist es still,
als wenn er gar nicht atmen will.

Und wenn er hat die Schlafapnoe,
dann plötzlich saust er in die Höh'
um laut nach Luft zu ringen, ganz fatal.
Das ist dem Schnarchratz eine Qual..  

Schnarchratz, lass das Rauchen sein,
atme lieber frische Luft tief ein.
Viel Sauerstoff in deinem Blut
bekommt dem ganzen Körper gut.
Beweg dich viel in der Natur,
dankt dir das auch die Figur.

Die Ehefrau, sie hört 's mit Grausen,
das Schnarchen, Prusten u. auch Brausen.
Liegt ein Schnarchratz dir zur Seite,
nimm die Decke, such das Weite.
Sei nicht bös' auf diesen Wicht,
schimpfe mit dem Schnarchratz nicht.

Ein Schnarchratz ,- das ist gar nicht fein, -
schläft sogar beim „Schaffen“ ein.
Er ist müde auch am Tag,
stets immer nur noch schlafen mag.

Sich konzentrieren fällt ihm schwer,
Lust hat er zu gar nichts mehr.

Ein Schnarchratz sollte niemals trinken,
wenn auch Sekt und Bierchen winken.
Auch ein Bäuchlein kugelrund,
ist für'n Schnarchratz ungesund.

Kommt der Schnarchratz mal zur Ruh',
nimmt die Zeitung sich dazu,
will endlich einmal ganz viel lesen,
was in der letzten Zeit gewesen,
gleich fallen ihm die Augen zu,
und fängt zu ratzen an im nu.

© 2006 Schlafapnoe e.V.
© Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung.
 

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